Seminarkurs im Beruflichen Gymnasium

Edith-Stein-Schule war dabei

Stadt-Land-Future: Zwei Ministerien und die Uni Hohenheim würdigen engagierte Schüler und Schülerinnen für ihre Forschungsarbeit in den Naturwissenschaften.

Mit Ideenreichtum, Fachkenntnis und großer Lust auf Zukunft: Die Edith-Stein-Schule präsentierte im Rahmen des landesweiten Bildungsprojekts Stadt-Land-Future die vielfältigen Projekte der Schülerinnen des Seminarkurses der Jahrgangsstufe 12 an der Universität Hohenheim – eingeladen von gleich zwei Ministerien und der Universität selbst.

Das vom Ministerium für Kultus sowie dem Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz initiierte Projekt richtet den Blick auf zentrale Zukunftsfragen. Unsere Lernenden entwickelten in Teams eigenständige, regionale Projekte zu Landwirtschaft, Biodiversität, Ernährung und Nachhaltigkeit. Die Themenpalette reichte von der Notwendigkeit des Moorschutzes über Fragen der Lebensmittelgerechtigkeit und den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft bis hin zu vegetarischen und veganen Alternativen zu Milch und Fleisch. Auch die Zukunft der oberschwäbischen Esskultur sowie Angebote der heimischen Gastronomie für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten standen im Fokus.

Bei der Fachtagung Stadt-Land-Future in Hohenheim stellten einige Seminarkursgruppen sowie das Jugend-forscht Bundespreisträger Team „Torf Ade – Damit auch Pflanzen ein gutes Gewissen haben“ ihre Ergebnisse vor. In einem lebendigen Gallery Walk kamen die Teilnehmenden mit Vertreterinnen und Vertretern der Ministerien, der Universität sowie mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen ins Gespräch, vertieften Fragen und diskutierten Lösungsansätze.

Andreas Deuschle, Staatsekretär im Kultusministerium und MdL, und Isabel Kling, Ministerialdirektorin im Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, zeigten sich beeindruckt von der fachlichen Qualität, der Kreativität und dem hohen Engagement der beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte. Ihr Fazit: Praxisnahe Bildung, die regionale Herausforderungen ernst nimmt und junge Menschen ermutigt, Verantwortung zu übernehmen, weist den Weg in eine nachhaltige Zukunft.

Mit der Teilnahme an Stadt-Land-Future setzt die Edith-Stein-Schule ein starkes Zeichen für fächerübergreifendes Lernen, gesellschaftliche Mitgestaltung und MINT-Fächer – und macht sichtbar, wie viel Innovationskraft in den Klassenzimmern unserer Region steckt.

Pressemitteilung des Kultusministeriums